Münzraub vor 300 Jahren

Die letzten Berliner Münzdiebe wurden gevierteilt

Der letzte große Münzdiebstahl vor dem Einbruch ins Bode-Museum ereignete sich vor 300 Jahren - und wurde aufgeklärt.

Der letzte große Münzdiebstahl ereignete sich in Berlin vor 300 Jahren - das ist rund 200 Jahre vor dem Bau des Berliner Doms, der hier auf einer historischen Aufnahme zu sehen ist (Archivbild).

Der letzte große Münzdiebstahl ereignete sich in Berlin vor 300 Jahren - das ist rund 200 Jahre vor dem Bau des Berliner Doms, der hier auf einer historischen Aufnahme zu sehen ist (Archivbild).

Der spektakuläre Diebstahl der millionenschweren Goldmünze "Big Maple Leaf" aus dem Bodemuseum ist in Berlin ein beispielloser Kriminalfall. Der letzte und einzig vergleichbare Münzendiebstahl aus einer Berliner staatlichen Sammlung geschah nach den Worten von Bernhard Weisser, Direktor des Münzkabinetts, vor knapp 300 Jahren.

Im Jahr 1718 habe sich der Hofkastellan, eine Vertrauensperson des preußischen Königs Friedrich Wilhelms I., mit dem Hofkleinschmied zusammengetan und Münzen und Medaillen in großem Umfang aus der Sammlung im Schloss gestohlen, erzählte er. "Als dieser Diebstahl herauskam, wurden die beiden gevierteilt." Auch beim Diebstahl der "Big Maple Leaf" halten die Ermittler die Beteiligung eines Insiders für denkbar.

So konnte die Münze in Millionenwert aus dem Bode-Museum geklaut werden

So konnte die Münze in Millionenwert aus dem Bode-Museum geklaut werden

Mehr zum Thema:

Münzdiebstahl von Berlin - die Entwicklungen im Newsblog Schmelzen bei 1063 Grad - Wie die Münze zu Geld werden kann

Leiter, Schubkarre, Seil - So wurde die Gold-Münze gestohlen

Der spektakuläre Münzraub von Berlin – Was wir bisher wissen

Zur Startseite
© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.

Meistgelesene