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Stanley Tucci zeichnet ein letztes Bild Giacomettis

„Final Portrait“ widmet sich dem Schweizer Maler und Bildhauer

Mit ernster Miene tritt Festival-Direktor Dieter Kosslick am Sonnabendabend vor die wartenden Fotografen: "Die kommen nicht mehr, ihr könnt wieder gehen." Ein Scherz natürlich, denn kurz darauf läuft Regisseur Stanley Tucci über den roten Teppich im Berlinale-Palast, wo sein Film "Final Portrait" gezeigt werden soll. Darin zeichnet er das Bild vom Chaos des Schaffens des Schweizer Künstlers Alberto Giacometti. Auf Tucci folgen Clémence Poésy, die im Film Giacomettis Geliebte Caroline spielt, und Armie Hammer, der in der Rolle des Kunstkritikers und Biografen James Lord zum Modell des Künstlers wird. Giacometti-Darsteller Geoffrey Rush bildet den krönenden Abschluss auf dem roten Teppich. Mit wehendem Mantel und wehendem Haar.

"Final Portrait", der im Wettbewerb der Berlineale außer Konkurrenz läuft, ist Tuccis fünfte Regiearbeit für das Kino. Für seine Rollen in Kino- und Fernseh-Produktionen erhielt er bisher zwei Emmys, zwei Golden Globes und eine Oscar-Nominierung.

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