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Ethan Hawke schwänzt seine Premiere

Sally Hawkins zeigt im Friedrichstadt-Palast den Film „Maudie“ über die Malerin Maud Lewis ohne ihren Kollegen

Dass mit Ethan Hawke der große Star bei der "Maudie"-Premiere am Mittwoch fehlte, fiel am Ende kaum auf. Autogrammjäger und Kinofans waren trotzdem zahlreich gekommen. Und so gehörte der rote Teppich vor dem Friedrichstadt-Palast mit Hauptdarstellerin Sally Hawkins sowie Regisseurin und Drehbuchautorin Aisling Walsh an diesem Abend ganz den Frauen. "Ich freue mich, wieder in Berlin zu sein, hier habe ich meine erste Festival-Erfahrung gemacht", so die britische Schauspielerin, die in dem Drama die kanadischen Malerin Maud Lewis verkörpert, die seit ihrer Kindheit unter einer schweren Form der Arthritis leidet. "Ihr Berliner seid so leidenschaftlich dem Film gegenüber, dass es sich hier gar nicht wie Arbeit anfühlt."

Es habe sie gereizt, die Geschichte einer Künstlerin zu erzählen, die nur wenig bekannt sei, sagte Aisling Walsh. "Und es ist außerdem eine sehr schöne Liebesgeschichte." Auf der Suche nach Selbstständigkeit antwortet Maud Lewis auf eine Anzeige, in der Everett, Fischhändler und sozialer Außenseiter, eine Haushälterin sucht. In seiner Hütte teilen die beiden fortan den Alltag, kommen einander näher, und heiraten schließlich. Maud beginnt, ihr Heim mit ihren Bildern zu verschönern, und wird bald zu einer lokalen Berühmtheit.

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