Reinickendorf

Die "Hallen am Borsigturm" bekommen ein neues Design

Das Einkaufszentrum in Reinickendorf wird ab Sommer modernisiert. Es müssen keine Geschäfte schließen, sagt der Projektleiter.

Hier soll es moderner werden

Hier soll es moderner werden

Foto: picture-alliance / ZB / picture-alliance / ZB/Zentralbild

Das Ziel heißt, den Shopping-Anziehungspunkt im Nordwesten Berlins noch attraktiver zu machen: Der ECE-Konzern, der der Versandhausfamilie Otto gehört, möchte das Shopping­center "Hallen am Borsigturm" im Ortsteil Tegel modernisieren. Insgesamt sollen zehn bis 15 Millionen Euro in das neue Mall-Design fließen, hieß es aus Unternehmenskreisen.

Der Innenraum wird mit warmen Farbtönen und neuen Deko-Elementen im Industrie-Stil gestaltet. Ein neues Lichtkonzept soll zusätzlich für eine "angenehme Atmosphäre" sorgen. Zudem werden weitere Sitz- und Verweilmöglichkeiten in einem Lounge-Bereich und eine digital gesteuerte Kinderspielfläche geschaffen. "Das neue Design-Konzept knüpft an die Historie des Standorts an und betont noch stärker das industrielle Flair der Hallen", sagt Christian Stamerjohanns vom ECE Projektmanagement. Die Neugestaltung soll im Sommer 2017 beginnen und bis Ende 2018 andauern.

"Es müssen keine Geschäfte schließen"

Auch das Service-Angebot soll sich verbessern. Für eine leichtere Orientierung wird eine klarere Beschilderung und eine neue Kundeninformation sorgen. Zudem werden die Toilettenanlagen umgebaut. "Es müssen keine Geschäfte schließen und alles wird im laufenden Betrieb renoviert", sagt Stamerjohanns. Einzig die Haupttoilettenanlage werde durch hochwertige, mobile Lösungen für die Bauzeit ersetzt. "Wir wollen den Kunden ein noch besseres Einkaufs- und Freizeiterlebnis bieten."

In den "Hallen am Borsigturm" waren seit 1898 die Borsig-Werke von Europas größtem Eisenbahnhersteller untergebracht. Seit 1999 sind sie ein Einkaufs- und Erlebnistreffpunkt in Reinickendorf. Nach Angaben des Center-Managements zieht die Mall durchschnittlich 22.000 Besucher pro Tag an. Das Einkaufszentrum verfügt derzeit über 115 Geschäfte auf drei Ebenen, mehrere Restaurants und Freizeitmöglichkeiten wie Kino, Bowling, Minigolf und Fitness. "Es freut mich, dass in die Attraktivität des Einkaufsstandorts Tegel investiert wird und es gelungen ist, namhafte Geschäfte dauerhaft zu binden", sagt Felix Schönebeck von der Kiez-Initiative "I love Tegel". Er hofft, dass dadurch weitere Geschäfte in die Hallen gezogen werden.

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