Köpenick

Hund aus dem 11. Stock geworfen: Tierquäler verurteilt

Der tote Hund wurde nach dem Vorfall im Juni 2016 in einer Mülltonne entdeckt. Der Täter muss nun eine Geldstrafe zahlen.

Der Täter wurde zu 1350 Euro Strafe verurteilt

Der Täter wurde zu 1350 Euro Strafe verurteilt

Foto: Polizei Berlin

Nach dem tödlichen Wurf eines Hundes aus einem Hochhaus ist ein 51-Jähriger zu einer Geldstrafe von 1350 Euro verurteilt worden. Der Angeklagte sei von dem Tier genervt gewesen und habe den sieben Jahre alten Jack-Russell-Terrier aus dem Fenster seiner Wohnung im 11. Stock geworfen, begründete das Amtsgericht Tiergarten am Dienstag den Schuldspruch wegen Tierquälerei und Sachbeschädigung.

Der 51-Jährige hatte bestritten und erklärt, er habe zum Tatzeitpunkt geschlafen. Verantwortlich für den Terrier einer Bekannten sei sein damaliger Mitbewohner gewesen. Der tote Hund wurde nach dem Vorfall im Juni 2016 in Berlin-Köpenick in einer Mülltonne entdeckt.

Mehr zum Thema:

Weil er "genervt" war - Mann wirft Hund aus dem 11. Stock

Hund war sofort tot: Jack-Russel aus elftem Stock geworfen

Mann wirft Hund aus dem 11.Stock

Frau wirft Hund aus Fenster und erhält Bewährung

Zur Startseite
© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.

Meistgelesene