Stilfrage

Ausstellung zeigt Prinzessin Dianas Modegeschichte

Am 24. Februar eröffnet im Londoner Kensington-Palast eine Ausstellung, die sich der Mode der verstorbenen Prinzessin Diana widmet.

Ein wichtiges Ereignis in der britischen Hauptstadt wird in diesem Jahr eine Ausstellung im Kensington-Palast sein, die sich ab dem 24. Februar dem Stil der verstorbenen Prinzessin Diana widmet

Ein wichtiges Ereignis in der britischen Hauptstadt wird in diesem Jahr eine Ausstellung im Kensington-Palast sein, die sich ab dem 24. Februar dem Stil der verstorbenen Prinzessin Diana widmet

Foto: picture-alliance / dpa / picture-alliance / dpa/B2800_epa_pa

In London lässt die Fashion Week die Entwürfe für die Saison 2018/19 über den Laufsteg paradieren. Sehen Sie sich die Schau von Céline an, dann wissen Sie, was alle anderen kopieren werden. Ein wichtiges Ereignis in der britischen Hauptstadt, das sich nicht ganz so flüchtig mit Mode beschäftigt, wird in diesem Jahr eine Ausstellung im Kensington-Palast sein, die sich ab dem 24. Februar dem Stil der verstorbenen Prinzessin Diana widmet. Bekanntestes Kleidungsstück ist sicherlich ihr Brautkleid. Ein Ungetüm aus Seide, Puffärmeln und Schleppe, in dem die damals 20-jährige Kindergärtnerin fast zu versinken schien. Von diesem Punkt war es ein langer Weg zu der Diana, die den Look für die "Working Mom" definierte: flache Schuhe, große Handtasche und ein Etuikleid. Dazu passend ihr Signature-Schmuck: Perlenkette und Ohrringe.

Zunächst verhielt sich Diana konform zur Etikette: Britische Designer waren Pflicht, Hüte gehörten bei öffentlichen Terminen auf den königlichen Kopf und die Abendgarderobe bestand aus Kleidern, die Cinderella oder Dornröschen vor Neid hätten erblassen lassen. Auf der Ausstellung wird ein Entwurf eines Bellville-Sassoon-Kleides zu sehen sein, das aus dem Kleiderschrank von Barbie stammen könnte. Doch in ihre Rolle wuchs sie immer mehr herein. Die Hüte verschwanden, stattdessen legte sie Wert auf auffälligen Schmuck, wenn sie zum Beispiel Krankenhäuser für Kinder besuchte. Laut der Kuratorin nur aus einem Grund: Damit die Kinder, die sie oft auf den Schoß nahm, ihre Scheu verloren und damit spielen konnten. Auch Fehlgriffe sind Teil der Ausstellung. So zum Beispiel ein grün-schwarz karierter Mantel. "Pferdedecke" urteilte die Presse damals, und der Mantel verschwand in der Versenkung.

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Ein Wendepunkt in Dianas persönlicher Modegeschichte war die Scheidung von Prinz Charles. Ihre Kleider wurden figurbetonter und scharf geschnitten. Versace, Valentino oder Dior waren nun ihre bevorzugte Wahl. Diesem Stil war sie bis zu ihrem tragischen Tod in Paris treu.

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