Basketball

Verlieren verboten, wenn Alba in Europa weiterkommen will

Noch hat Alba Berlin es selbst in der Hand, die nächste Runde des Eurocups zu erreichen. Im Falle einer Niederlage in Malaaga wäre das anders.

Malcolm Miller (r.) war gegen Gießen in Schusslaune

Malcolm Miller (r.) war gegen Gießen in Schusslaune

Foto: City-Press / picture alliance / City-Press Gb

Berlin.  Alba Berlins Situation vor dem Top-16-Spiel im Eurocup bei Unicaja Malaga ist klar. Verliert der Tabellenfünfte der Basketball-Bundesliga am Mittwoch (20.45 Uhr, ProSieben Maxx) in Spanien, sind alle Chancen auf das Viertelfinale dahin. Gewinnen die Berliner hingegen, haben beide Mannschaften eine Bilanz von 2:3 Siegen, und die Entscheidung fällt am kommenden Mittwoch im Heimspiel gegen Topfavorit Valencia. Siegt das Team von Coach Ahmet Caki mit mehr als acht Punkten Differenz (Hinspiel: 69:77), spräche der direkte Vergleich mit Malaga für Alba. Dann hätten die Berliner ihr Schicksal sogar in den eigenen Händen.

30 Ballverluste in Zagreb waren viel zu viel

Dazu bedarf es aber einiger Verbesserungen im Spiel der Berliner. Weniger Ballverluste als zuletzt in Zagreb, da waren es 30, weniger Konzentrationslöcher als zuletzt beim Zittersieg gegen Gießen und einen besseren Start als im Hinspiel gegen Malaga, in dem die Berliner die erste Halbzeit mit 26:41 verloren.

"Es wird ein anderes Spiel werden, weil wir unsere beiden Center Kikanovic und Radosavljevic zurück haben", sagt Coach Caki. Beide waren im Hinspiel verletzt. Besonders Elmedin Kikanovic könnte zu einem entscheidenden Faktor werden, schließlich ist er mit 20,6 Punkten pro Spiel zweitbester Scorer des Eurocups. Allerdings muss er sich mit Malagas 2,13-Meter-Mann Dejan Musli auseinandersetzen, der Anfang Januar ebenfalls gefehlt hatte.

Gaffney glaubt sogar an direkten Vergleich

"Egal, alles ist möglich. Natürlich haben wir dort eine Chance zu gewinnen und auch, den direkten Vergleich für uns zu entscheiden", glaubt Tony Gaffney, der es wohl auch mit Musli zu tun bekommen wird. "Ein hartes Spiel" werde es sicherlich, sagt Dragan Milosavljevic, der beim Hinspiel mit 22 Punkten bester Berliner Werfer war. "Da haben wir in der zweiten Halbzeit, als wir unseren Rhythmus gefunden, gut ausgesehen", erinnert sich Albas Kapitän. "Natürlich ist es ein Auswärtsspiel und Malaga ein starkes Team, das in eigener Halle schneller spielen wird als noch in Berlin." Ob die Spanier das dürfen, weiß Milosavljevic, hängt von seiner Mannschaft ab. Er will deshalb die Spanier "von Beginn an aggressiv unter Druck setzen".

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