Basketball

Alba verliert in Malaga und scheidet aus dem Eurocup aus

Alba kämpfte aufopferungsvoll, traf aber die entscheidenden Würfe nicht. Mit einer 77:83-Niederlage sind die Berliner ausgeschieden.

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Foto: Alba

Basketball-Bundesligist Alba Berlin hat sein vorletztes Gruppenspiel in der Top16-Runde verloren. Bei Unicaja Malaga verloren die Berliner am Mittwochabend trotz großer kämpferischer Leistung mit 77:83 (39:47). Damit hat Alba keine Chance mehr die ersten beiden Plätze der Gruppe H, die zum Einzug ins Viertelfinale berechtigen, zu erreichen. Beste Berliner Werfer waren Peyton Siva mit 15 und Dragan Milosavljevic mit elf Punkten.

Alba begann sehr aggressiv und fand so schnell in die Partie. Mitte des ersten Viertels führte man 18:10 und hatte den Rückstand aus dem Hinspiel (69:77) bereits egalisiert. Das schien ein Weckruf für Malaga zu sein. Die Spanier antworteten mit einem 13:0-Lauf. Anfang des zweiten Viertels glich Engin Atsür mit einem Dreier noch einmal zum 25:25 aus. Aber danach häuften sich die Berliner Fehler unter dem Korb und Malaga konnte die Führung bis zur Pause wieder auf 47:39 ausbauen.

Nach dem Seitenwechsel kämpfte Alba weiter. Doch die Berliner vergaben in dieser Phase zu viele offene Würfe, während Malaga vor allem bei den Distanzwürfen seinen Rhythmus gefunden hatte. Dennoch blieb Alba dran und konnte zu Beginn des Schlussviertels sogar noch einmal ausgleichen (68:68). Jetzt wurde es ein Krimi. Malaga leistete sich viele Ballverluste. Aber am Ende hatten die Andalusier doch die besseren Nerven. Weil sie ihre Würfe trafen und Alba eben nicht.

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