Basketball

Alba will gegen Jena zurück in die Spur finden

Die Berliner müssen sich für den Pokal-Kampf gegen Bayern am Wochenende einspielen. Mit Jena kommt da genau der richtige Gegner.

Ismet Akpinar zeigt es an, bei Alba ging die Tendenz zuletzt nach unten

Ismet Akpinar zeigt es an, bei Alba ging die Tendenz zuletzt nach unten

Foto: Gladys Chai von der Laage / picture alliance / Gladys Chai v

Berlin.  Noch vor zwei Wochen wäre das Spiel gegen Jena am Mittwoch in der Mercedes-Benz Arena (19 Uhr) für Alba eine alltägliche Pflichtaufgabe gewesen. Berlins Basketballteam wäre nach einer Serie von zehn Bundesliga-Siegen in Folge mit großem Selbstbewusstsein aufgelaufen. Jetzt allerdings gilt es für die Mannschaft, sich aus einem tiefen Loch herauszugraben. Um vor dem Pokalhalbfinale am Sonnabend an gleicher Stätte gegen den FC Bayern (17 Uhr) zumindest ein wenig wieder in den Rhythmus zu kommen, der bei der Bundesliga-Niederlage am vergangenen Sonntag (56:80) gänzlich verloren gegangen zu sein schien.

Was sicherlich ganz im Sinne von Deutschlands NBA-Star Dennis Schröder von den Atlanta Hawks wäre, der das NBA-Allstar-Wochenende in den USA zu einem Besuch in Berlin nutzen wird und sicherlich spannende Spiele sehen will.

Sivas Ausfall stoppt den Lauf

Mit dem Ausfall von Spielmacher Peyton Siva habe sein Team "eine große Unsicherheit" erfasst und "die Struktur verloren", sagt Geschäftsführer Marco Baldi. "Wir haben in den letzten drei Spielen heftige Niederlagen hinnehmen müssen, die gezeigt haben, dass wir schwächeln". Ob Siva gegen Jena, im Pokal oder erst danach zurückkehrt, ist laut Alba noch immer fraglich.

Auch wegen dieser Unsicherheit ist das Spiel gegen Jena ein Wahrsager. "Wir brauchen es dringend, um zu der Qualität zurück zu finden, mit der wir zehn Siege lang ungeschlagen geblieben waren", erklärt Alba-Chef Baldi. Sein Klub stehe vor einer ähnlich "großen Bewährungsprobe wie Anfang der Saison". Vielleicht kommt Jena nun gerade recht. Eine erneute deutliche Niederlage droht eher nicht, aber die Mannschaft aus Thüringen – die fünf Plätze hinter Alba auf Rang zehn liegt und von den beiden ehemaligen Alba-Stars Julius Jenkins und Immanuel McElroy angeführt wird, spielt eine solide Saison. Routiniert und abgezockt, könnte man sagen.

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