Basketball

Alba überwindet endlich seine Negativserie

Nach vier Niederlagen in Folge hat Alba gegen Würzburg endlich wieder souverän einen Sieg eingefahren.

Albas Dragan Milosavljevic (l.) machte gegen Würzburg 14 Punkte

Albas Dragan Milosavljevic (l.) machte gegen Würzburg 14 Punkte

Foto: Imago

Die Erleichterung war bis in die letzte Reihe der Mercedes-Benz Arena nahezu mit Händen zu greifen. Die Basketballer von Alba Berlin, denen erneut die verletzten Peyton Siva und Tony Gaffney fehlten, konnten am Sonnabend die Serie von vier Bundesliga-Niederlagen beenden. Zum Aufatmen gesellte sich bei den 10.288 Zuschauern aber noch ein leichtes Erstaunen aufgrund der Art und Weise, wie das Team von Ahmet Caki die Talfahrt stoppte. Alba spielte die von Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann trainierten Würzburger mit 99:75 (52:29) an die Wand.

"Das tut richtig gut, wir konnten mal wieder etwas für unsere Selbstbewusstsein tun", erklärte Ismet Akpinar nach dem Befreiungsschlag. "Wir haben den Ball gut bewegt und gleich gut getroffen. So kann es weiter gehen."

Die Berliner, die schon oft in dieser Saison mit sich hadern mussten, weil sie nach ein paar nicht getroffenen Würfen erst den Faden und dann das Selbstvertrauen verloren hatten, konzentrierten sich gegen Würzburg von Beginn an auf andere Qualitäten: Sie verteidigten, als gäbe es kein Morgen, und die Gäste aus Franken zeigten sich beeindruckt. Wozu auch sicherlich betrug, dass Akeem Vargas, Dragan Milosavljevic und Engin Atsür gleich aus der Distanz trafen.

Fantalk: Alba Würzburg

Fantalk: Alba Würzburg

Nach acht Minuten stand es 18:8, Carl English und ein weiterer Dreier von Niels Giffey eröffneten dann ein zweites Viertel, in dem Alba die Partie bereits entschied. Ganze elf Punkte ließen die Berliner bis zur Halbzeit noch zu, machten selbst 26 – mit 52:29 ging es in die Pause.

Die große Frage beim Schaulaufen in den kommenden 20 Minuten, bei dem Alba mit bis zu 40 Punkten führte, war, ob erstmals in dieser Saison ohne Verlängerung die 100-Punkte geknackt würde. Dazu kam es nicht, weil die Berliner die Partie mit drei Youngstern zu Ende spielten. Beste Werfer waren Bogdan Radosavljevic mit 17 und Kapitän Milosavljevic mit 14 Punkten.

Bereits am Nachmittag hatte zum Auftakt des Doppelspieltags in Berlins größter Arena Albas Kooperationspartner Lok Bernau im Play-off der dritten Liga Pro B die zweite Mannschaft der Frankfurt Skyliners 75:64 (42:36) besiegt. Gut gelaufen, der Sonnabend.

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