Basketball

Alba kann Ulmer Rekordparty nicht verhindern

Trotz starker Leistung von Alba gelingt es Tabellenführer Ulm, einen 47 Jahren alten Rekord aus der Saison 1969/70 zu brechen

Alba mit Dragan Milosavijevic (l.) unterlag trotz großen Kampfes bei Spitzenreiter Ulm, Taylor Braun

Alba mit Dragan Milosavijevic (l.) unterlag trotz großen Kampfes bei Spitzenreiter Ulm, Taylor Braun

Foto: Stefan Puchner / dpa

Ulm.  Ulm ist seit Sonnabend mit 26 Siegen in Folge alleiniger Rekordhalter der Basketball-Bundesliga. Dabei wäre die Mannschaft von Alba Berlin fast zum Spielverderber geworden. Das Team von Trainer Ahmet Caki gab sich erst nach großem Kampf geschlagen, verlor dann doch beim weiterhin ungeschlagenen Tabellenführer mit 76:82 (47:43).

Die Berliner starteten wie erwartet ohne ihren verletzten Spielmacher Peyton Siva, konnten aber dessen Vertretung Ismet Akpinar wegen eines lädierten Oberschenkels nur bedingt einsetzen. Dennoch trafen die Gäste aus Berlin von Beginn an nahezu traumwandlerisch aus der Distanz. Acht Dreier bei 13 Versuchen fanden in der ersten Halbzeit ihr Ziel (62 Prozent). Alba führte 33:24 (10.) und zur Halbzeit "trotz einiger unnötiger Ballverluste" (Caki) noch mit 47:43.

Kikanovic bester Alba-Werfer

Danach sank die Trefferquote der Berliner, auch weil die Gastgeber in der Verteidigung merklich anzogen. Alba zeigte Wirkung, blieb jedoch bis in die Schlussphase (72:75/38.) auf Augenhöhe. "Wir haben eigentlich gut gespielt, nur im dritten Viertel nicht, als Ulm aggressiver wurde", sagte Elmedin Kikanovic (mit 25 Punkten bester Berliner Werfer). Tröstlich: Ulm musste eine hohe Hürde nehmen, um den Rekord zu toppen, den Bayer Leverkusen mit 25 Siegen in der ­Saison 1969/70 aufgestellt hatte.

Die bereits für die Play-offs qualifizierten Ulmer haben 50:0 Punkte auf ihrem Konto (der Sieg gegen Phoenix Hagen wurde nach dem Lizenzentzug für den Gegner aus der Wertung genommen, wird aber für die Serie berücksichtigt).

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