Volleyball

Berlin Volleys verlieren in Friedrichshafen im Tiebreak

Das war nichts: Die BR Volleys mussten sich dem VfB Friedrichshafen geschlagen geben.

Die BR Volleys in Aktion (Archivbild)

Die BR Volleys in Aktion (Archivbild)

Foto: nph / Kurth / picture alliance / nordphoto

Wenn das Play-off um die Deutsche Meisterschaft so spannend wird wie das Ende der normalen Punkterunde, dürfen sich die Volleyball-Fans auf ein großes Finale freuen. Zwar verlor Titelverteidiger BR Volleys auch den vierten Saisonvergleich beim VfB Friedrichshafen. Doch scheint sich das Team von Trainer Roberto Serniotti an die Schwaben heranzuarbeiten. Mit 2:3 (24:26, 25:22, 25:18, 22:25, 10:15) unterlagen die Gäste in der ZF-Arena. "Wir haben teilweise dominiert, das war wichtig für das Selbstvertrauen", sagte Berlins Kapitän Robert Kromm, "dass du hier dann so verlierst, ist mental natürlich schwierig zu verdauen.

Damit geht der VfB als Spitzenreiter ins Play-off, hätte im Falle des Erreichens der Endspielserie auch dort den wichtigen Heimvorteil. Die BR Volleys bleiben Tabellenzweiter. Das Viertelfinale, gespielt in maximal drei Begegnungen, beginnt für die Mannschaft am 18. März mit einer Partie vor eigenem Publikum. Wer der Gegner ist, wird im Pre-Play-off ermittelt. Als Kontrahenten für die Berliner kommen TV Bühl, Netzhoppers KW-Bestensee, TV Rottenburg und Solingen Volleys in Frage.

Der erste Erfolg gegen die Häfler war das erklärte Ziel der Berliner. Wie im Supercup, im Punktspiel daheim (jeweils 0:3) sowie im Pokalfinale (1:3) gelang er nicht. Aber es fehlte nicht viel. Ohne die verletzten Sebastian Kühner und Steven Marshall boten die Berliner über weite Strecken eine überzeugende Vorstellung. Die Entscheidung im ersten Satz fiel erst in der Verlängerung, als Diagonalspieler Wouter ter Maat bei einem Angriff über die rechte Seite an einem Einerblock scheiterte. Eine Aufschlagserie von Zuspieler Tsimafei Zhukouski brachte den Volleys am Ende des zweiten Durchgangs nach einem 21:21 den entscheidenden Vorteil.

Den dritten Satz beherrschten die Gäste, doch der VfB fand nach dem 1:2-Satzrückstand noch einmal zurück ins Spiel. Erst der Tiebreak entschied. Und dort starteten die Volleys sehr vielversprechend, führten mit 5:1. Dann allerdings unterlief ihnen eine schon peinliche 1:11-Punkte-Serie, so wurde die große Chance leichtfertig vergeben. "Das darf uns einfach nicht passieren", ärgerte sich Kromm. Bester Angreifer der Berliner war Wouter ter Maat mit 22 Punkten, Kromm erzielte 21.

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