13.04.2012, 18:46

Auf Facebook Morddrohungen gegen Wilson Gonzalez Ochsenknecht

Morddrohungen gegen Ochsenknecht

Foto: DPA

Der Darsteller und Sohn von Uwe Ochsenknecht wurde auf Facebook von Soldaten mit dem Tod bedroht. Grund: der Film „Willkommen im Krieg“.

Die Bundeswehr geht Morddrohungen von Soldaten gegen den Schauspieler Wilson Gonzalez Ochsenknecht nach. Der 22-jährige Sohn des bekannten Darstellers Uwe Ochsenknecht soll wegen seiner Rolle in der ProSieben-Komödie "Willkommen im Krieg" auf Facebook von mehreren Soldaten mit dem Tod bedroht worden sein.

Ein verdächtiger Fallschirmjäger aus dem im saarländischen Lebach stationierten Bataillon 261 wurde bereits identifiziert und soll nach Angaben eines Bundeswehrsprechers am Montag vernommen werden.

Die "Bild" hatte zuvor im Internet aus einer Facebook-Botschaft zitiert, in der Ochsenknecht vorgeworfen wird, sich über den Bundeswehr-Einsatz in Afghanistan lustig zu machen. "Sei ein Mann und komm mich doch im Fallschirmjägerbataillon 261 besuchen. Ich bring Dich um", heißt es laut Bericht darin.

Auch in anderen Facebook-Botschaften wurde Ochsenknecht bedroht. Auf der Internet-Plattform war unter anderem vorübergehend eine Todesanzeige mit dem Kommentar "Erschießt Ochsenknecht!" eingestellt. Auch diesen Hinweisen geht die Bundeswehr nach. "Wir distanzieren uns deutlich von derlei Äußerungen", sagte ein Sprecher.

"Willkommen im Krieg" war am Ostermontag auf ProSieben ausgestrahlt worden. Im Trailer bewirbt der Sender den Film mit dem Slogan "Es ist heiß, es ist cool, es ist riskant, und wenn du nicht höllisch aufpasst, gehst Du drauf."

(dpa/bee)
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