Infektionskrankheit

Stiftung geht mit radikaler Gentechnik gegen Malaria vor

Berlin. Die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung plant in drei Ländern Afrikas ein groß angelegtes Projekt, bei dem gentechnisch manipulierte Stechmücken die Malaria-Ausbreitung verhindern sollen, berichtet das Onlineportal "Technology Review". Dabei wird ein Verfahren angewendet, mit dessen Hilfe sich die veränderten Gene in einem Organismus deutlich schneller ausbreiten, als es in der Natur der Fall wäre. So könnte eine Moskitopopulation bestenfalls ausgerottet werden, indem die nächste Generation mehrheitlich aus männlichen Tieren besteht.

Zur Startseite
© Berliner Morgenpost 2017 – Alle Rechte vorbehalten.

Meistgelesene