Basketball

Playoff-Aus für Alba im Viertelfinale - 82:87 gegen Bayern

Im vierten Viertelfinale gegen den FC Bayern hält der achtmalige Meister gut mit, am Ende fehlen aber die Nerven.

Münchens Anton Gavel (l) und Maximilian Kleber jubeln nach Spielende - sie haben Alba besiegt

Münchens Anton Gavel (l) und Maximilian Kleber jubeln nach Spielende - sie haben Alba besiegt

Foto: Soeren Stache / dpa

Alba Berlin hat eine erneute Überraschung gegen den FC Bayern verpasst und ist im Playoff-Viertelfinale der Basketball-Bundesliga ausgeschieden. Trotz großen Kampfs unterlag der achtmalige Meister den favorisierten Münchnern am Dienstag in einer packenden Partie mit 82:87 (43:43) und verlor die Serie mit 1:3-Siegen.

"Wir haben unser Herz auf dem Parkett gelassen", sagte ALBA-Übergangstrainer Thomas Päch, der von den Fans nach der Partie mit Sprechchören gefeiert wurde. "Wir haben München den Kampf geboten, den wir verdienen."

Damit ist die Saison für die Berliner bereits das zweite Jahr in Serie nach der ersten K.o.-Runde beendet. Beste Werfer für das Heimteam waren Gerald Robinson und Tony Gaffney mit jeweils 14 Punkten. München trifft im Halbfinale auf Meister Brose Bamberg.

16 Sekunden vor Ende der Partie brachte der Ex-Berliner Reggie Redding die Gäste mit zwei Punkten in Führung, im Gegenzug unterlief Neuzugang Robinson ein Schrittfehler. Bayern entschied das Spiel anschließend von der Freiwurflinie.

Wie beim 83:76-Sieg im ersten Heimspiel der Serie zeigte ALBA von Beginn an eine konzentrierte und engagierte Vorstellung. Päch hatte sein Team erneut gut eingestellt, die Berliner erlaubten den Bayern nur wenig leichte Korberfolge. Dabei konnte ALBA auch das Fehlen von Carl English kompensieren, der Kanadier hatte sich in Spiel drei eine Rippenprellung zugezogen.

Nach Ende eines knappen ersten Viertels (22:21) zog der Hauptstadtclub angeführt vom starken Gaffney beim 34:26 sogar auf acht Punkte Vorsprung davon. Vor allem Nationalspieler Maximilian Kleber hielt Bayern aber im Spiel.

Auch in der zweiten Hälfte konnte sich vor den Augen von Berlins Ex-Coach Sasa Obradovic kein Team absetzen. Es blieb packend - am Ende fehlten ALBA die Nerven.

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